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Der gestiefelte Kater

Ich mochte den gestiefelte Kater ja schon in den Shrek-Filmen.

Jetzt ist er endlich auch Titelheld eines eigenen Films mit der süßen und mit allen Wassern gewaschenen Kitty Samtpfote an seiner Seite.

Benno Fürmann hat dem Kultkater seine Stimme geliehen. Schaut Euch doch gleich mal den Filmtrailer an:

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Kleine Leberegel: Tierische 15 Millimeter Raffinesse

Fressen und gefressen werden, ist das natürliche tägliche Spiel in der Natur. Hierbei gilt, je kleiner ein Lebewesen ist, desto größer muss dessen Raffinesse darin sein, zu überleben und sich möglichst schnell zu vermehren. Ein ganz besonders cleverer Spezialist, ist der Kleine Leberegel (Dicrocoelium dendriticum), der sich einer sehr raffinierten Methode bedient, in dem er zunächst Ameisen als eine Art Taxi benützt und hierbei die Gehirnsteuerung übernimmt. Welche Folgen solch ein fast unsichtbarer Egel beim Menschen, der bekanntlich das letzte Glied in der Nahrungskette ist, auslösen kann, wissen allerdings nur die wenigsten Fleischliebhaber.

Kleiner Leberegel - Foto: Adam Cuerden (Wikimedia)

Der Kleine Leberegel gehört zu den sogenannten Trematoden, die wiederum als Egel oder auch Saugwürmer bezeichnet werden. Normalerweise hat der Mensch nicht viel mit diesem Leberegel zutun, allerdings liegt hier die Betonung auf normalerweise, denn auch wenn der Mensch diesen nur bis zu 15 Millimeter winzigen Egel nicht auf direktem Wege in seinen Organismus aufnimmt, ist und bleibt das Risiko einer Übertragung durchaus bestehen. Diese Übertragung durchläuft einen, unter den Aspekten der ökologischen und folglich auch tierischen Abläufe des Überlebens, hochinteressanten Weg, der aufzeigt, wir raffiniert dieser Trematode ist.

Als sein wichtigstes Glied in Sachen Überleben, gilt zunächst die harmlose und emsige Ameise. Der Kleine Leberegel benützt im wahrsten Sinne dieses Insekt als eine Art Taxi auf dem Weg zu seinem angestrebten Wirt. Zuvor beginnt das verderbende Reisespiel des Egels mit der Hilfe einer Schnecke. Diese nimmt auf ihrem langsamen kriechenden Fressweg den Egel in sich auf. Ist er erst einmal in der Schnecke, entwickelt der Kleine Leberegel in deren Darmtrakt seine Larven, die nach der Reifung bei der Schnecke einen Niesreiz auslösen und mit dem Schleim aus der Schnecke geschleudert werden. Nun kommt die ahnungslose Ameise ins Spiel. Diese frisst, ohne den genauen Inhalt zu wissen, den Schleim und folglich die Egellarven. Ein tödlicher Spielverlauf hat seinen weiteren Kreislauf gefunden.

Die Egellarven benützen die Ameisen nicht einfach nur als neuen Transporteur, sondern finden sich in deren Gehirn ein, legen das Nervensystem lahm und übernehmen so die Steuerung über die Handlungen der Ameise. Diese ist somit willenlos, verlässt den nächtlichen schützenden Ameisenhaufen, setzt sich auf einen Grashalm und verharrt, dank der Kommandozentrale in ihrem Kopf, brav und still an ihrem Platz. Der Morgen kommt und folglich auch die Schafe oder Rinder auf den Weiden, die in weiser Voraussicht von den raffinierten Kleinen Leberegeln angepeilt werden. Diese Tiere fressen nun friedlich ihre Gräser und der Egel hat sein Reiseziel erreicht.

Der Mensch am Ende dieser Nahrungskette weiß nichts von diesen Vorgängen und wenn er Pech hat, dann werden die neuen Larven, entstammend aus den Rindern oder Schafen, in dessen Verdauungstrakt geschleust. Auch wenn die meisten Herdentiere geimpft sind, ist es nicht ausgeschlossen, dass man bei dem Verzehr dieser Fleischsorten den Mini-Egel aufnimmt. Die Folgen sind hierbei von harmlos mit Bauchschmerzen und Blähungen bis zu einer durch die Saugwürmer, auch als Plattwürmer benannt, entstehenden Gelbsucht, sowie zu groben Leberschäden, da diese Egelart ihren liebsten Platz in der Leber sucht, weshalb diese Tiere auch ihren Namen tragen. Zu Recht bleibt bei diesem Thema stets ein, wenn auch minimaler, Risikofaktor beim Verzehr von Schaf-oder Rindfleisch über, denn wie bereits eingangs erwähnt, findet die Natur und ihre Lebewesen immer wieder einen Weg, um das eigene Überleben zu sichern.

Mehr Informationen über diesen Parasiten gibt es hier:
www.leberegel.de

Autor:

http://www.contentworld.com/authors/profile/6103/

Pflanzen und Tiere brauchen, wie wir Menschen, gutes Essen und natürlich Pflege. Für die Pflanzen gibt es das EM Aktiv, dass ihnen viel Kraft zum Wachsen und zum Gedeihen bringt. Auch die Tiere brauchen viel Liebe, natürlich gesunde Futtermittel und auch genügend Aufmerksamkeit.

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Apropos Tiere. Jeder kennt wohl das Märchen vom hässlichen Entlein, das am Ende zu einem wunderschönen weißen Schwan wird. Aber wer hätte gedacht, dass es auch schwarze Schwäne gibt? Diese Schwäne werden auch Trauerschwäne genannt. Sie kommen ursprünglich aus Australien und Neuseeland. Sie haben einen noch längeren Hals als die Schwäne, die bei uns heimisch sind. Ein weiteres Merkmal dieser Schwäne sind die roten Augen. Sie besitzen jedoch einige weißen Federn, die auch als Schwungfedern bezeichnet werden. Sie sind sehr gut im Gefieder versteckt. Eine weitere Besonderheit an diesen Vögeln ist ihre Fähigkeit zu singen. Dies können die weißen Schwäne nicht. Sie wurden früher von Vogelliebhabern von fernen Ländern zu uns gebracht. Einige konnten aus der Gefangenschaft entkommen. Deshalb gibt es sehr wenige dieser Art bei uns in freier Wildbahn.

Schwäne haben bei uns viel Bedeutung. Der weiße Schwan verkörpert die Reinheit. Der Schwarze hingegen ist das Symbol des Bösen. Im Ballett „Schwanensee“ von Peter I. Tschaikowsky stellt der weiße Schwan die gute und reine Seite der Frau dar. Die schwarze Seite der Frau ist die gefährliche und sinnvolle. Traditionell werden beide Schwäne von einer Frau getanzt und verkörpert. Dies ist sehr schwierig zu meistern. Auch in der Wirtschaft und Politik gibt es schwarze Schwäne. Sie beschreiben oder bezeichnen extrem unwahrscheinliche Ereignisse, die ein System zum Zusammenbruch bringen können. In der abendländischen Mythologie verkörpert der weiße Schwan die Reinheit und ist das Symbol für den Adel und die Vollkommenheit. Da der Schwan Reinheit und auch in gewisser Weise Macht symbolisiert, ist er bei vielen Wappen bei vielen Adelshäusern zu finden.

Gastartikel von Julia Hauser

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