Jungtiere sind immer kleiner als erwachsene Tiere

Tierischer Irrtum: Junge Tiere sind immer kleiner als ihre älteren, ausgewachsenen Artgenossen.

Diese Aussage stimmt zwar bei vielen Säuge- und anderen Wirbeltieren, nicht aber bei der Mehrheit der Insekten. Bei nahezu allen Arten, die eine völlige Metamorphosedurchmachen, sind die Larven als frühes Fortentwicklungsstadium häufig größer als die „fertigen“ Tiere.




Schmetterlinge wachsen bekanntlich als Raupen auf, Fliegen als Maden und Maikäfer als Engerlinge (um nur einige zu nennen). In ihrer Larvenzeit sind sie besonders gefräßig, dafür nehmen sie häufig als adultes (erwachsenes) Tier kaum noch Nahrung zu sich.

Marienkäferlarve, etwa dreimal so groß wie der fertige Käfer | Foto: © Martina Berg

Diese Marienkäferlarve ist etwa dreimal so groß wie der fertige Käfer | Foto: © Martina Berg

Das fertige Insekt schlüpft nach einem Ruhestadium, der Puppenruhe, aus einer Art Kokon und wächst nicht mehr. Entdecken Sie also einen besonders kleinen Marienkäfer, so ist dieser weder besonders jung noch wird er größer werden – er ist halt so!

Buchtipp:
Der Marienkäfer *

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Über Martina Berg (441 Artikel)
Fotografin, Autorin, Bloggerin, Bogenschützin und Antiquarin aus dem Lipperland. Mein Antiquariat "Die Bücher-Berg" finden Sie unter www.martinaberg.com. Eine Übersicht meiner weiterer Projekte steht rechts im Menü.

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