Tierische Gesetze: Eigentum an einem Hundehaufen

Ein wunderschönes Beispiel aus der bundesdeutschen Verwaltungspraxis:

„Nach dem Abkoten eines Hundes bleibt der Kothaufen (anders wohl beim Hundeurin) grundsätzlich eine selbständige bewegliche Sache, er wird nicht durch Verbindung oder Vermischung untrennbarer Bestandteil des Wiesengrundstücks, der Eigentümer des Wiesengrundstücks erwirbt also nicht automatisch Eigentum am Hundekot.“

Dann darf der Hundebesitzer also die Hinterlassenschaft seines Haustieres ungestraft wieder mitnehmen? Wäre doch schön, wenn alle auch auf diesen Besitz gut aufpassen würden! 😉

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Foto: © Martina Berg

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Über Martina Berg (420 Artikel)
Fotografin, Autorin, Bloggerin, Bogenschützin und Antiquarin aus dem Lipperland. Mein Antiquariat "Die Bücher-Berg" finden Sie unter www.martinaberg.com. Eine Übersicht meiner weiterer Projekte steht rechts im Menü.

3 Kommentare zu Tierische Gesetze: Eigentum an einem Hundehaufen

  1. Gaby Rottmann // 15. April 2014 um 10:47 // Antworten

    Wäre ja schön, wenn die Besitzer der „verlorenen Haufen“ im Stadtpark die Fundstücke mal abholen würden…
    Besonders auffällig: Regelmäßige Fundstücke in der Farbe rotbraun in beachtlicher Größe, nicht zu übersehen!

  2. Das ist richtig ekelig wenn man drauf tritt, vor allem wenn Hundekot auf Spielplätzen sind und unsere Kinder dort spielen. Ich bitte die Hundehalter achtsamer zu sein.

    Lg Karin

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