Sonnenbrand, Hitzeschock und Co.: PETA gibt Tipps

Das Pfingstwochenende verspricht Sonne satt: Temperaturen um die 30 Grad setzen nicht nur Menschen zu, auch Tiere leiden unter der plötzlichen Hitze. Auch Pferde sind betroffen – rappschwarzes oder weißes Fell machen die Tiere sonnenempfindlich. Sonnenbrand oder sogar ein Hitzeschock können die Folge von zu starker Sonneneinstrahlung sein. Diplom-Zoologe Peter Höffken, Kampagnenleiter der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V., hat einige Tipps für Pferdehalter zusammengestellt. So kommen die Tiere gut durch die warmen Tage.

Foto: © GABO/PETA

„Fohlen, Schimmel, alte und dunkle Tiere sind besonders hitzeempfindlich“, sagt Peter Höffken. „Essenziell für Weidetiere ist der permanente Zugang zu frischem, kaltem Wasser und ein schattenspendender, gut belüfteter Unterstand mit Blitzableiter – so sind die Tiere vor Sonneneinstrahlung und Hitzegewittern geschützt. Steht ein kühler, gut belüfteter Stall zur Verfügung, in dem die Tiere genügend Platz haben, ist sogar zu überlegen, sie an ganz heißen Tagen zumindest über die Mittagsstunden im Stall zu lassen.“



Die wichtigsten Tipps:

  • Helle Tiere können an unpigmentierten Körperstellen wie Nüstern, Augenlidern und Blessen schnell verbrennen. Hier hilft unparfümierte Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50+, die regelmäßig aufgetragen werden sollte. Für den Fall, dass das Pferd es schafft, die Creme abzulecken, sollte unbedingt ein ungiftiges Naturkosmetik-Produkt gewählt werden.
  • Pferde, die mit roter, schuppender oder nässender Haut bereits Anzeichen eines Sonnenbrandes zeigen, müssen umgehend aus der Sonne genommen werden. Heilsalben können helfen, den Brand zu mildern.
  • Beginnt das Pferd ohne ersichtlichen Grund plötzlich stark zu schwitzen, lässt die Körperspannung nach und fängt das Tier schlimmstenfalls an zu taumeln, hat es möglicherweise einen Hitzschlag erlitten. In diesem Fall muss sofort ein Tierarzt gerufen werden. Als Erste-Hilfe-Maßnahmen bringen Pferdehalter ihr Tier umgehend an einen schattigen, gut belüfteten Ort und übergießen das Tier mit Wasser. Nasse Umschläge können ebenfalls helfen.
  • Im Kampf gegen Fliegen können Pferde im Sommer mit Fliegenmasken und feinmaschige Fliegendecken geschützt werden.
  • Bei Temperaturen über 30 Grad sollten Tiere tagsüber nicht bewegt werden – hier sind die kühleren Morgen- und Abendstunden zu bevorzugen.

Hitzetipps für Hunde, Katzen, Kleintiere und Vögel:
PETA.de/Hitzetipps
PETA.de/Hotdogs
PETA.de/Niemals

Quelle:
Pressemitteilung von Peta



Über Martina Berg (450 Artikel)
Bogenschützin, Antiquarin, Bloggerin und Fotografin aus dem Lipperland. Bogenschützen finden auf www.bogensport-deutschland.de interessante Informationen und Bogensport-Artikel.

6 Kommentare zu Sonnenbrand, Hitzeschock und Co.: PETA gibt Tipps

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