Qualvolles Schnabelkürzen stoppen!

Die von mit hochgeschätzte Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt bittet uns alle wieder einmal, eine sinnvolle Petition zum Wohl unserer Tiere zu unterstützen:

Wussten Sie, dass den allermeisten Legehennen schon im Kükenalter die Schnabelspitzen ohne Betäubung abgetrennt werden? Dies ist ein extrem schmerzhafter und auch unnötiger Eingriff, der ein Grundprinzip der Massentierhaltung verdeutlicht: die gewaltsame Anpassung der Tiere an die schlechten Haltungssysteme.

Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell gegen das qualvolle Schnabelkürzen!

Das Schnabelkürzen wird durchgeführt, weil die Hennen in den Standard-Haltungssystemen so gestresst sind, dass sie anfangen, sich gegenseitig die Federn auszureißen oder sich blutig zu picken. Die Lösung müsste sein, einige der großen Probleme in der Hennenhaltung anzugehen: Die Hennen brauchen z. B. Beschäftigungsmaterial, angepasstes Futter, bessere Luft und mehr Platz.



Lange mussten wir mit diesen grundlegenden Forderungen gegen Windmühlen ankämpfen, doch jetzt bietet sich eine Chance: Niedersachsen wird das Schnabelkürzen bis Ende 2016 verbieten. Wir haben mit fast allen großen Supermarktketten gesprochen und sowohl grundsätzliche als auch sehr klare Zusagen erhalten, dass dieses Verbot für alle Hennenhalter (auch die im Ausland) gelten soll, die Eier für die deutschen Märkte liefern. Das KAT-System, dem praktisch alle Hennenhalter angehören, kann ein Schnabelkürzverbot und weniger schlechte Bedingungen verpflichtend einführen.

Ich habe schon unterschrieben, bitte tun Sie es auch (hier klicken)!



Über Martina Berg (450 Artikel)
Bogenschützin, Antiquarin, Bloggerin und Fotografin aus dem Lipperland. Bogenschützen finden auf www.bogensport-deutschland.de interessante Informationen und Bogensport-Artikel.

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