Seegurken haben ungewöhnliche, störende „Untermieter“: der Eingeweidefisch dringt durch den After in die Seegurke ein und frisst die Eingeweide seiner Vermieterin. Zwar hat die Seegurke die Fähigkeit, ihre Eingeweide zu regenerieren, doch so richtig wohlfühlt sie sich mit dem Fisch im Leib dann doch nicht.

Und so hat Mutter Natur einige Seegurkenarten mit einer im Tierreich einzigartigen Abwehrmaßnahme ausgestattet: an der Afteröffnung, ihrer empfindlichsten Stelle, haben diese Seegurken 5 messerscharfe Kalkzähnchen. An diesen „Zähnen im Hintern“ kommen unliebsame Darmbesucher nicht vorbei, ohne sich zu verletzten.
Warum nicht alle Arten diese Zähne entwickelt haben, muss von den Biologen und Evolutionsforschern noch geklärt werden.
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Text: © Martina Berg (www.kuriosetierwelt.de)